Pausen.

Wie oft denken wir, wir hätten keine Zeit dafür. Dabei nähren und stärken uns Pausen und sie geben uns immer Zeit zurück! Deshalb solltest du immer und vor allem gerade dann, wenn du denkst das geht jetzt nicht, bewusste Pausen einlegen.

Wenn wir uns in einem (Energie-) Tief befinden, stecken wir allerdings häufig fest.
Es fällt uns schwer, an Dinge zu erinnern, die uns gut tun und nähren. Ich kenne das sehr gut von mir selbst und deswegen habe ich mir irgendwann eine Liste angefertigt. Eine Liste mit wunderbaren Kleinigkeiten, die mir gut tun und mich wieder auffüllen. Selfcare – ganz weit entfernt von Egoismus! Am Anfang mag es dir schwer vorkommen, die Hitliste zu füllen, aber ich bin sicher, dir fällt jede Menge ein.

Baue dir am besten mehrere fünf Minuten Pausen täglich ein. Verbinde dich immer wieder mit dir selbst und überlege: Was brauche ich jetzt? Was tut mir jetzt gut?

Hier ein paar Beispiele:

– 5 Minuten Yoga – z. B. Rückbeugen
Warum? Darum: Rückbeugen machen die Seele weit, dem Atem frei und das Herz glücklich. Aber auch ein simpler Vierfüßler und sich räkeln und mit dem Atem verbinden kann direkt eine positive Wirkung auf dein Gemüt haben.
Das Tolle an Yoga ist: Du kannst es immer und überall üben! Du brauchst dazu nämlich exakt nichts als den Willen, dich ein paar Minuten auf dich und deinen Atem einzulassen und deine Bewegungen mit deinem Atem zu verbinden. Und das geht auch in Jeans auf dem Wohnzimmerteppich zwischen Bauklötzen und Wäschekörben. Just do it! Stelle dir gerne einen Timer für diese Übungen 😉

– Duschen
Für mich manchmal ein wahrer Gamechanger. Geht natürlich nicht immer. Was aber immer geht ist: ein großes Glas Wasser trinken. Hilft manchmal besser als Kaffee.

– Fünf Minuten aus dem Fenster schauen
Ich erinnere mich an Zeiten, da wusste ich vor lauter Kinder-Haushalt-Küche-Einkaufen-Trallala kaum noch wohin mit mir. Manchmal war ich so müde, dass ich beim nachmittäglichen Vorlesen auf der Couch eingeschlafen bin. Was ich in dieser Zeit häufig praktiziert habe, um eine bewusste Pause zu haben war folgendes:
Sitzen, sein, den Atem wahrnehmen und aus dem Fenster schauen. Alles wahrnehmen, was ist. Was siehst du? Was ist das am weitest entfernet, das du sehen kannst? Was hörst du? Welches Geräusch ist weiter weg? Welches näher? Und was ist in deiner unmittelbaren Nähe?

– auch wenn es abgedroschen klingt: Eine Tasse Tee trinken.
Und zwar bewusst. Im sitzen. Die Hände um die Tasse legen, ihre Struktur erfühlen, den Duft des Tees schnuppern und in kleinen Schlucken die Wärme genießen.

auf dem Boden liegen
Den Körper in die Unterlage sinken lassen. Erden. Akkus aufladen laden. Vertrauen. Die Erde ist für dich da, sie trägt dich und du darfst einfach sein ohne etwas tun zu müssen.

– Meditieren
Ich weiß, manchen fällt es enorm schwer, auf dem Hosenboden sitzen zu bleiben und ganz in Ruhe nur mit sich zu sein ohne etwas zu tun. Bleib dran, probiere es immer wieder – es lohnt sich!
Du kannst dich hierbei auf deinen Atem fokussieren oder ein Wort.
Hier gibt es noch weitere Artikel zum Thema:
Meditieren – wie geht das eigentlich?
Die Vorteile einer regelmäßigen Meditations- und Achtsamkeitspraxis

– sich mit dem Moment verbinden und eine Orakelkarte ziehen
Ich gestehe: Früher fand ich das Ziehen von Orakelkarten total „eso“. Spannend fand ich es aber trotzdem irgendwie. Mittlerweile habe ich viel Spaß mit meinen unterschiedlichen Kartensets. Ich setzte mich auf den Boden, sammle mich, nehme meinen Atem bewußt wahr und mische die Karten. Manchmal stelle ich beim Mischen eine Karte oder wünsche mir einen Hinweis. Oft passt die gezogene Karte sehr gut zu meinem Moment. Für mich ist es eine sehr schöne Möglichkeit, kurz runterzukommen und mich zu sammeln.

Ich hoffe, ich konnte dich mit dieser Liste inspirieren und du hast Lust bekommen, sie mit deinen eigenen
5-Minuten Hits fortzusetzen. Was bringt dich wieder in Verbindung mit dir und lässt dich regenerieren?
Schreibe es mir gerne hier in die Kommentare oder in die Zyklusmagie-Facebookgruppe um andere zu inspirieren.